Knappe Auswärtsniederlage beim Meister zum Abschluss

Knappe Auswärtsniederlage beim Meister zum Abschluss

Im letzten Spiel der Saison 2025/2026 waren die Männer des VfL Wildenfels beim Aufsteiger Turbine Leipzig zu Gast. Da der Gastgeber im ersten Spiel des Tages St. Egidien geschlagen und gleichzeitig Aufstiegskonkurrent Freiberg in Hennersdorf gepatzt hatte, stand schon vor dem Anpfiff die Meisterschaft der Leipziger fest. Diese ließen entsprechend gegen den VfL mehrere Spieler aus der zweiten Reihe ran, die spielerisch dennoch überzeugten und sich gepaart mit zahlreichen Wildenfelser Aufschlagfehlern früh deutlich absetzen konnten. Erst ab Mitte des Satzes schafften es die Gäste, sich in Block und Feldabwehr besser auf das Leipziger Spiel einzustellen, sodass der Vorsprung immer mehr schmolz. Am Satzende entwickelte sich ein Krimi, da es Wildenfels aber nie schaffte, sich selbst einen Satzball zu erarbeiten, ging der erste Durchgang mit 29:27 an das Heimteam. Satz 2 war dagegen eine umso deutlichere Angelenheit zu Gunsten des VfL, der nun aus einer stabilen Annahme heraus ein variables und erfolgreiches Angriffsspiel zeigte. Daran änderte auch die Hereinnahme mehrere arrivierter Kräfte auf Leipziger Seite nichts mehr, sodass nach dem 25:15 wieder alles ausgeglichen war. Durchgang Nummer 3 entwickelte sich dann zu einem engen Duell auf Augenhöhe mit hochklassigen Aktionen in Angriff und Abwehr auf beiden Seiten. Ähnlich zum ersten Satz setzte sich aber auch hier erneut die größere Routine der Gastgeber, die einige Akteure in ihren Reihen mit Einsätzen bis in die Bundesliga aufweisen, knapp zum 26:24 durch. Das Heimteam wollte nun nichts mehr anbrennen lassen und zog gleich zu Beginn von Durchgang 4 auf mehrere Punkte davon. Die VfL-Männer hielten dagegen, schafften aber nie mehr komplett den Anschluss, sodass Turbine mit 25:20 siegte und sich damit auch diese 3 Punkte sicherte. Schlussendlich bleibt nur, den Leipzigern zu diesem hochverdienten Durchmarsch durch die Sachsenklasse zu gratulieren. Auf Wildenfelser Seite durften alle mitgereisten Spieler noch einmal Einsatzzeiten und Erfahrungen gegen einen hochklassigen Gegner sammeln. Der VfL beendet die Saison damit wie im Vorjahr auf einem ordentlichen Tabellenplatz 4 und freut sich schon jetzt auf die im Herbst startende fünfte Saison in der Sachsenklasse.