Rückeroberung von Tabellenplatz 2
Zum Auswärtsspiel ging es diesmal zum Schlusslicht der Liga Neuseenland-Volleys Markkleeberg II. Aufgrund des nur sehr knappen Hinspielsiegs vor Kurzem waren die Wildenfelser dennoch gewarnt und wurden zuvor von Trainer Markus Heinze eingeschworen, dass die Gastgeber keinesfalls unterschätzt werden dürften. Tatsächlich entwickelte sich im ersten Satz ein sehr ausgeglichenes Spiel, auf allerdings nur überschaubarem spielerischen Niveau. Es gab viele einfache Fehler auf beiden Seiten, wobei sich die Gäste zum Ende hin ein kleines Polster erarbeiteten konnten. Markkleeberg ließ sich aber nicht abschütteln, sodass Wildenfels die ersten beiden Satzbälle nicht nutzen konnte. Schlussendlich entschied ein platzierter Aufschlag von Kapitän Ruben Langer, der in einen direkten Annahmefehler des Heimteams mündete, den ersten Durchgang zum 27:25 für den VfL. In der Satzpause folgte eine klare Ansage von Trainer Markus Heinze, dass man deutlich dominanter auftreten müsse, was seine Schützlinge in der Folge auch beherzigten. Zuspieler Marten Fenske startete eine Aufschlagserie, die auch von Auszeiten und Wechseln auf Seiten von Markkleeberg nicht durchbrochen werden konnte. Erfolgreiche Blöcke und eine sichere Feldabwehr führten zu einer schnellen 7:0-Führung. Zwar schmolz der Vorsprung zwischenzeitlich wieder fast dahin, aber davon abgesehen blieben die VfL-Männer souverän und gewannen klar mit 25:16. In Durchgang 3 versuchten die Gastgeber mit mehreren Umstellungen noch einmal eine Wende herbeizuführen, doch die Wildenfelser hatten nun zu ihrem Spiel gefunden. Aus einer sicheren Annahme heraus konnten alle Angriffspositionen erfolgreich eingesetzt werden und auch Block und Aufschläge passten nun, sodass mehrere Wechsel vorgenommen werden konnten, um allen Akteuren Spielpraxis zu gewähren. Sehr erfreulich war, dass sich alle Einwechselspieler nahthlos einfügten und wie Nachwuchsspieler Franz Demmler mit erfolgreichen Aktionen dazu beitrugen, dass die Gäste nichts mehr anbrennen ließen. Schlussendlich versenkte Mittelangreifer Daniel Schmidt ein traumhaftes Zuspiel von Marten Fenske, das den gegnerischen Block ins Leere laufen lief, krachend zum 25:19 im Markkleeberger Feld. Durch diesen Auswärtssieg schob sich Wildenfels - in Verbindung mit Punktverlusten der Konkurrenten Turbine Leipzig und SSV St. Egidien - auf Platz 2 der Tabelle, bevor bereits am kommenden Wochenende, 31.01.2026, der nächste schwere Heimspieltag gegen die starken Teams aus Colditz und Freiberg ansteht.
